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Bedienung, Wartung, Tipps und Garantie
Glückwunsch! Sie haben sich für ein Bike von MAXX entschieden. Ein Bike, das von einem eingespielten Team von Fahrradspezialisten in Handarbeit ganz nach Ihren Vorstellungen gefertigt wurde. Um den Wert Ihres Rades und die Funktion seiner Technik zu erhalten, lesen Sie dieses Handbuch bitte sorgfältig vor der ersten Fahrt durch und bewahren Sie es zum Eintragen der vorgenommenen Kundendienste und zum Nachschlagen gut auf. Auch bei einem späteren Besitzerwechsel sollte das Handbuch "sein" Bike begleiten. Beachten Sie auch bitte die bei entsprechend gewählten Upgrades mitgelieferten Bedienungs- u. Wartungsanleitungen anderer Hersteller. Sollte das Handbuch dennoch verloren gehen, so können Sie es sich herunterladen.
Viel Freude am Biken wünscht Ihnen das MAXX-Team und fahren Sie niemals ohne Helm !
Inhaltsverzeichnis:
A. Bedienungsanleitung herunterladen (*.pdf) Seite
1. Vor der 1. Fahrt .1. Wichtige Informationen zur Verkehrs und Betriebssicherheit 2 .1.1. StvZO × Verkehrssicherheit 2 .1.2. Bauliche Veränderungen an der werkseitig gelieferten Ausstattung 2 .1.3. Anhängerbetrieb 2 .2. Übergabe durch den MAXX ProShop Fachhändler 2 .3. Persönliche Einstellungen 2 · Einstellen der idealen Sitzposition - Sattel 3 · Einstellen der idealen Sitzposition - Lenker/Vorbau 3 · Einstellen des gefederten Fahrwerks 3 · Beleuchtungsanlage 4 · Gepäckträger 4
2. Die erste Schnupperfahrt 43. Vor jeder Fahrt 4 4. Transport 4
B. Wartung
1. Wartungs – Checkliste 4-6 2. sicherheitsrelevante Bauteile 6 3. Drehmoment-Tabelle 7
C. Garantiebestimmungen 7 D. Eigentümerpass mit Service-Scheckheft 8
HOT LINE FÜR ALLE FÄLLE
MAXX Bike & Components GmbH Theodor-Gietl- Str. 1 D - 83026 Rosenheim Telefon 08031-2605-26 ( 10.00-13.00 werktags ) Telefax 08031-2605-50 Email: info@maxx.de Internet: www.maxx.de
A. Bedienungsanleitung
1. Vor der 1. Fahrt
.1. Wichtige Informationen zur Verkehrs und Betriebssicherheit.1.1. StVZO × Verkehrssicherheit
MAXX-Bikes sind Sportgeräte. Ihre Grundausstattung sieht deswegen bestimmungsgemäß keine straßenverkehrstaugliche, StVZO konforme Vollausstattung vor. Die gesetzlich vorgeschriebene Lichtanlage zur Teilnahme am öffentlichen Verkehr , Schutzbleche, Gepäckträger etc. werden nur auf Wunsch und gegen Aufpreis (City Set) bereits ab Werk mitgeliefert. Lassen Sie sich auf jeden Fall zu Ihrer eigenen Sicherheit von Ihrem Fachhändler diesbezüglich beraten .
Für den verkehrssicheren Zustand Ihres Rades sind Sie nach Übergabe des Bikes gemäß StVZO selbst verantwortlich.
Für den Einsatz auf öffentlichen Straßen fordert der Gesetzgeber lt. StvZO folgende Ausrüstung: · Glocke (übrigens auch für ein MTB keine schlechte Sache!) · DIN geprüfte Beleuchtungsteile wie Dynamo, Frontleuchte, Rücklicht und Rückstrahler. Batterielichter · mit Prüfzeichen dürfen derzeit leider nur zusätzlich betrieben werden! · Front- und Heckreflektor, Pedalrückstrahler , Speichenstrahler oder Reflektorstreifen - jeweils mit wellenförmige " ~ " Prüfzeichen
.1.2. Bauliche Veränderungen an der werkseitig gelieferten Ausstattung
Das Modular Bike System von MAXX ermöglichte es Ihnen, Ihr Bike - ohne weitere Veränderungen beim Fachhändler individuell nach Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen anfertigen zu lassen. Bedenken Sie bitte, dass Sie sich selbst gefährden und die Gewährleistung verlieren können, wenn Sie an dem Bike selbst Modifikationen vornehmen bzw. vornehmen lassen. Vertrauen Sie auf die Kompetenz eines Fachmanns. Allerdings wird dieser nach dem Willen des Gesetzgebers zum „Hersteller“ und ist für die weitere Produktsicherheit voll verantwortlich.
Beachten Sie bitte folgendes - vor allem, wenn Sie die Montage mancher Teile selbst vornehmen: · Alle montierten Beleuchtungskomponenten müssen das wellenförmige " ~ " - Prüfzeichen tragen. · Der Gepäckträger darf nur mit maximal 18kg (Fully-Gepäckträger 10 kg) belastet werden · Die zulässige Gesamtbelastung des Fahrrades inkl. Biker beträgt 120 kg.
.1.3. Anhängerbetrieb
Beachten Sie bitte, dass der Anhängerbetrieb mit einem MAXX Rad nur eingeschränkt möglich ist - Rahmenschäden durch Anhängerbetrieb sind generell von der Gewährleistung ausgeschlossen. Die Kupplung darf niemals an der Sattelstütze, beim Fully auch niemals am Hinterbau sondern nur am Sitzrohr zwischen Tretlager und Oberrohr befestigt werden.
.2. Übergabe durch Fachhändler
MAXX- Bikes sind keine Produkte aus dem Supermarkt. Die sorgfältige Übergabe des neuen Bikes, die Einweisung in dessen Technik und Besonderheiten durch den MAXX-ProShop Fachhändler ist eine Selbstverständlichkeit. Auch wird er gerne Ihre individuelle Sitz – und Lenkposition einstellen und Ihnen eine anschließende Probefahrt ermöglichen. Die ordnungsgemäße Übergabe Ihres neuen Bikes wird durch die Übernahme-Service ( im Anhang ) quittiert und ist Bestandteil unserer Hersteller-Garantie.
Auf der Unterseite des Tretlagers ist die Rahmennummer eingeprägt. Sie sollte gleich bei der Übernahme in die dafür vorgesehene Spalte im Anhang dieses Handbuches übertragen werden.
Vereinbaren Sie mit Ihrem MAXX-ProShop Fachhändler möglichst frühzeitig einen Termin für die erste Inspektion, um nach einer gewissen Einfahrzeit alle Teile überprüfen zu lassen.
Zum Nachlesen haben wir die Vorbereitung zur 1. Fahrt zusammengefasst . Vor allem der sorgfältigen Einstellung Ihrer Sitzposition sollte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden:
Ihr MAXX-Bike wurde dem Fachhändler in einem schützenden Versandkarton geliefert, die dazugehörigen Pedale und andere Teile wie Lenkerhörnchen oder zusätzlich bestelltes Zubehör und die Bedienungsanleitung befinden sich im kleinen Zubehörkarton. Wir empfehlen Ihnen, mindestens den großen Versandkarton aufzubewahren - für einen eventuellen weiteren Transport, einen Umzug oder eine Flugreise.
.3. Persönliche Einstellungen
· Einstellen der idealen Sitzposition - Sattel
Sattelhöhe: Die Sattelstütze lässt sich im Sitzrohr des Rahmens stufenlos verschieben und durch Umlegen des Exzenterspannhebels des Schnellverschlusses verriegeln - das kleine Rädchen auf der gegenüberliegenden Seite des Exzenterspannhebels dient hierbei lediglich zur dessen Vorspannung! Die Stütze sollte nur so fest fixiert werden, dass sich bei normaler Kraftanwendung der Sattel sich nicht mehr im Sitzrohr verdrehen lassen kann. Bitte beachten Sie unbedingt die „Max“imum-Markierung auf der Stütze, die den maximalen Auszug aus dem Sitzrohr begrenzt. Bei Überschreiten dieser Markierung droht Bruch – und Verletzungsgefahr. Stellen Sie die Sattelhöhe so ein, daß in der senkrechten Pedalstellung das Knie noch leicht angewinkelt ist. Bei sportlichen Fahrern gilt die Fersen-Faustregel: Die Ferse bzw. der Schuhabsatz muss bei senkrechter Pedalstellung das Pedal ganz belasten können.
Sattelhorizontale : Durch leichtes Öffnen der Sattelfixierschraube am Kopf der Sattelstütze mit dem 6 mm Inbus des Bordwerkzeugs können Sie den Sattel in seiner Horizontalen ausrichten.
Sattelneigung: Sie sollte annähernd waagerecht ausgerichtet sein – viele empfinden sogar eine leicht nach unten geneigte Sattelspitze angenehmer.
Abstand zum Lenker: Die Einstellung erfolgt durch Verschieben des Sattels an seinem schlittenförmig ausgeformten Untergestell im geöffneten Kopf der Sattelstütze. Hierbei sollte bei waagerechter Pedalstellung das Lot (senkrechte Linie) von dem abgewinkelten Knie (normale Sitzposition) ca. 1-2 cm hinter der Pedalachse sein. Im Kontaktbereich des Sattels ( Scham - und Dammbein) laufen empfindliche Gefäße und Nerven, sollten sich Schmerzen oder Taubheit einstellen, so verändern Sie die Sattelneigung oder tauschen notfalls den Sattel aus.
· Einstellen der idealen Sitzposition - Lenker/Vorbau
Je sportlicher die gewünschte Sitzposition, desto gebeugter der Oberkörper. Den Lenker sollten Sie mit leicht angewinkelten Armen erreichen können. Eine zu gestreckte Sitzposition kann zu Taubheitsgefühlen in den Armen und zu Nackenschmerzen führen, notfalls sollte ein kürzerer Vorbau und oder ein um 30-50 mm erhöhter Lenker ( z.B. MAXX Elevated ) gewählt werden
· Einstellen des gefederten Fahrwerks (gilt nur für vollgefederte Bikes, bzw. Bikes mit Federgabel) Jedes gefederte Fahrwerk muss auf seinen Besitzer individuell angepasst werden. Bitte beachten Sie die Bedienungsanleitung des mitgelieferten Dämpfers oder Federgabel. Federgabel und Rahmenfederung bilden eine dynamische Einheit und müssen aufeinander harmonisch abgestimmt sein. Hierzu ist es wichtig, dass Sie über einige grundlegende Dinge Bescheid wissen sollten. Federung: Dies übernimmt eine Stahlfeder oder bei einem Luftdämpfer eine spezielle Luftkammer. Die Federung hat die Aufgabe, dem Fahrergewicht entgegenzuwirken und das Bike trotz Belastung in seiner neutralen Basisgeometrie auszubalancieren. Im Regelfall sollte es so eingestellt sein, dass Ihr Körpergewicht das vordere Fahrwerk, dh. die Federgabel um ca. 10 -15 %, das hintere Fahrwerk, dh. den Rahmenhinterbau um ca. 15 -20% des maximal verfügbaren Federwegs zusammendrückt. Dieses gewichtsbedingte Eintauchen nennt man „sag“. Vieles ist Geschmacksache – wie beim Auto oder Motorrad. Der eine möchte gerne ein straffes Fahrwerk, der andere ein gemütliches. Merke: Das Fahrwerk sollte niemals „durchschlagen“, aber auch nie zu hart gefahren werden. In beiden Fällen kann es zu Rahmen - und Dämpferschädigungen kommen, für die MAXX und der Dämpferhersteller keine Gewährleistung übernehmen. Jeden Dämpfer ist eine spezielle Gebrauchsanweisung beigelegt, woraus Sie bitte Einzelheiten für Einstellung und Pflege entnehmen. Die Spiralfedern lassen sich an der großen Rändelmutter spannen - der normale Vorspannungsbereich liegt zwischen 1-4 Vollumdrehungen, sollte in diesem Bereich keine passende Grundeinstellung gefunden werden, muss eine andere Federhärte gewählt werden. Luftdämpfer lassen sich mittels Luftdruck dem Fahrergewicht anpassen - hierzu wird eine spezielle Hochdruck-Luftpumpe benötigt, die nicht zum Lieferumfang gehört.
Dämpfung: Jedes gefederte Fahrwerk benötigt neben der Federung auch eine Dämpfung, um den Stoßdämpfer kontrolliert mit einer definierten Verzögerung in die Ausgangsstellung zurück zu bringen. Nicht zu träge und nicht zu agil eingestellt, sollte dies ohne mehrmaliges Nachschwingen erfolgen. Diese Aufgabe übernimmt die im Stoßdämpfer integrierte Zugstufendämpfung mit regulierten Öldurchfluss. (Druckstufendämpfungen sind hauptsächlich im Freeride und Downhill anzutreffen) Merke: Je träger die Zugstufe (gedrosselter Ölrückfluss), desto geringer die ungewollten Eintauchbewegungen. Dies ist beim Bergauffahren, im Wiegetritt oder bei hoher Trittfrequenz in der Ebene empfehlenswert. Umgekehrt ist eine Zugstufe mit weiter geöffneten Ölrückfluss ideal für ruppiges Gelände und bei Offroad-Bergauffahrten zur Verbesserung der Traktion. Geübte Biker passen die Zugstufe (auch ohne "Lockout" während der Fahrt den veränderten Bedingungen an. Extrem überdämpfte Grundeinstellungen können auf Dauer zu Schädigungen am Rahmen und Dämpfer führen, für die MAXX und der Dämpferhersteller keine Gewährleistung übernehmen. Dies gilt auch für Dämpfer mit "Lockout", wo die Zugstufe fast oder ganz blockiert werden kann. Fahren Sie niemals mit blockierten Dämpfer durch Mulden oder Löcher, springen Sie niemals in „Lockout-Position. · Beleuchtungsanlage mit Nabendynamo ( nur bei City Set mit Nabendynamo)
Ihr Bike ist mit der derzeit modernsten Automatik-Beleuchtungsanlage ausgestattet: Die 6V Stromquelle, ein Shimano-Nabendynamo befindet sich in der vorderen Nabe. Am Rasterschalter des Scheinwerfers lässt sich das Licht regeln: Schalterstellung „1“: Licht ein; Schalterstellung „Mitte“: Licht aus; Schalterstellung „S“: Automatik-Licht. Mittels eines Sensors schaltet sich die Lichtanlage bei Dämmerung automatisch ein. Glühlampen: Shimano empfiehlt folgende Glühlampen: Vorne: 6V/ 2,4 W; hinten: 6V/ 0,6 W Achtung: Vor Demontage des Vorderrades unbedingt den Kabelkontaktstecker auf der rechten Nabenseite abziehen, sonst reißen Sie die Kontakte ab! Umgekehrt, bei Wiedermontage den Rades den Kontaktstecker wieder aufsetzen und Lichtkontrolle durchführen.
· Gepäckträger ( nur bei Modelle Razormaxx, Tourmaxx)
Der Gepäckträger ist eine Spezialkonstruktion für voll gefederte Räder. Er darf nur mit maximal 10 kg belastet werden und ist nicht für Personenbeförderung geeignet.
2. Die erste Schnupperfahrt
Unternehmen Sie bewusst eine erste Schnupperfahrt – abseits des Straßenverkehrs und auf bekanntem Terrain, um sich mit der Technik und der Koordination aller Bedienungselemente vertraut zu machen. Fahren Sie deswegen mit Vorsicht und erhöhter Aufmerksamkeit, um sich mit dem neuen Bike und dessen Sitz -, Lenk, - Schalt, - und Bremseigenschaften vertraut zu machen. Bremsen: Vorsicht bei den modernen Bremsanlagen mit ihrer sehr hohen, anfangs gewöhnungsbedürftigen Bremsleistung, vor allem auf losem oder nassem Bodenbelag. Bremsen Sie niemals mit nur einer Hand! Überprüfen Sie die Druckpunktlage der Bremsen. Beobachten Sie, welcher Bremshebel welche Bremse bedient bzw. welches Rad verzögert wird. Schaltung: Schalten Sie immer nur, wenn Sie gleichzeitig antreten und sich die Kette im freien Umlauf befindet.
3. Vor jeder Fahrt
Zu Ihrer eigenen Sicherheit - machen Sie es sich zur Gewohnheit, Ihr Bike vor jeder Fahrt einer Routineprüfung zu unterziehen: Nabenschnellspann- Exzenterhebel: In „Verschluss“-Stellung? Reifen: Luftdruck ok ?, Ventilstellung senkrecht ? Räder: Laufen beide Räder rund ? Sind alle Speichen fest ? Steuersatz: Schieben Sie das Rad mit gebremstem Vorderrad vor und zurück. Ist der Steuersatz spielfrei ? Vorbauklemmung: Klemmen Sie das Vorderrad zwischen die Beine und versichern Sie sich von der korrekten und verdrehfesten Stellung des Lenkers Bremsen: Simulieren Sie im Stillstand mit beiden Bremsen eine kräftiges Bremsmanöver. Checken Sie die korrekte mittige Position der Bremsbeläge in jeder Bremshebelstellung auf der Felge, vor allem wenn das Vorderrad zum Transport abmontiert war. Achtung Winterfahrer: Feuchtigkeit in Brems-und Schalthüllen können bei großer Kälte Züge gefrieren lassen. (siehe Wartung Seite 4-6)
4. Transport
... im Auto Um Ihr Bike im Auto zu transportieren, kann es notwendig sein, Sattelstütze und Laufräder auszubauen. Die Sattelstütze wird samt Sattel nach dem Lösen des Schnellspanners einfach nach oben aus dem Rahmen gezogen. Zum Ausbau der Laufräder muß bei Seilzugbremsen zunächst das bremsseil-führende Röhrchen aus der Einrastung des waagrechten Bügels oberhalb des Reifens ausgehängt werden (bei hydraulischen Bremssystemen unbedingt die Empfehlungen des Herstellers beachten), dann wird der Nabenschnellspann-Exzenterhebel durch Umlegen geöffnet und die Vorspannmutter wenige Umdrehungen geöffnet, damit die Sicherheitsnase des Ausfallendes die Nabenachse des Laufrads nach unten freigibt. Am Hinterrad sollte die Kette auf das größte Ritzel geschaltet werden, um das Schaltwerk zu schützen. Achtung: Beim Wiedereinsetzen der Räder muß umgekehrt die Nabenachse des Laufrads hinter die Sicherheitsnase des Ausfallendes einrasten, danach die Vorspannmutter auf der gegenüberliegenden Seite des Nabenschnellspanners wenige Umdrehungen andrehen, sodass sich der Nabenschnellspann-Exzenterhebel mit leichtem Druck umlegen lässt. Achten Sie auch darauf, dass die Bremsschuhe beim Wiedereinsetzen der Räder durch das Reifenprofil nicht verstellt werden. Und nicht vergessen: Vor der Fahrt eine Bremsprüfung durchführen!
... auf dem Auto Wenn Sie Ihr Bike auf einem TÜV-geprüften Dach- oder Heckträger transportieren, entfernen Sie bei Ihrem vollgefederten Bike Sattelstütze mit Sattel. Bedenken Sie, daß beim Außentransport das Bike erheblich durch Steinschlag, Insektenflug, Nässe oder aggressive, salzhaltige Meeresluft in Mitleidenschaft gezogen wird. Außerdem sollte Träger und Bike wirksam gegen Langfinger geschützt sein.
... mit dem Flugzeug oder der Bahn Übergeben Sie den Airlines Ihr Bike nur sorgfältig verpackt in Bikebags/ - koffer oder im mitgelieferten Bikekarton. Alle exponierten Teile - z.B. Pedale und Schaltwerk - sollten besonders geschützt bzw. abmontiert werden. Am Hinterrad sollte die Kette auf das größte Ritzel geschaltet werden. Die Lenker/Vorbau-Einheit sollte um 90 ° gedreht und fixiert werden. Die Züge dabei nicht knicken. Rahmenrohre könnten z.B. mit Schaumstoff-Isolierrohre vom Baumarkt geschützt werden. Ein Tipp bei Auslandsflügen: Rechnen Sie immer damit, dass Sie Ihr sorgfältig verpacktes Bike unverhofft und unter Zeitdruck für einen Sicherheitsprüfung oder dem Zoll auspacken müssen.
B. Wartung
Shimano-Produkte: Pflege und Einstellinstruktionen zu Shimano-Produkten finden Sie unter http://www.paul-lange.de/support/Einbauanleitungen_m.htm oder http://www.shimano-europe.com/cycling/index.phtml
1. Wartungs – Checkliste
Auch nach jeder Fahrt sollten Sie Ihr Bike einer Inspektion unterziehen - oft finden sich Kleinigkeiten, die Sie selbst beheben können. Wenden Sie sich jedoch im Zweifelsfall immer an einen Fachmann. Nur Profis verfügen über Know-how, Werkzeuge und Ersatzteile, um Ihr Rad sicher und funktionell zu erhalten. Schutz gegen Korrosion und Witterungseinflüsse: Sämtliche Bauteile sind für den normalen Gebrauch durch eine besondere Schutzschicht wie z.B. Eloxierung oder Pulverbeschichtung witterungsbeständig gemacht. Bei Verletzung dieser Schutzschicht ist die Witterungsbeständigkeit des Bauteils nicht mehr gewährleistet und sollte ausgetauscht werden. Bedenken Sie, daß Salzwasser in Küstennähe (Urlaub am Meer) oder Streusalz im Winter die Lebenszeit erheblich herabsetzen, das gleiche gilt auch bei ungeschützter Lagerung im Freien (z.B. Balkon) oder in feuchten Räumen. Zum besseren Schutz können Rahmen und Komponenten nach der Reinigung mit Schutzwachs versehen werden. Achtung: Bremsschuhe und Felgenflanken nie wachsen oder ölen!
Pflege : Kette, Kassette, Kettenblätter, Umwerfer und Schaltwerk müssen mit Spezialmitteln aus dem Fachhandel "blitzblank" gehalten werden. Nur eine gut mit Spezialmitteln gepflegte Kette gewährleistet optimale Schaltfunktion. Alle 4.000 km sollte die Kette ausgetauscht, alle 8.000 km auch die Kassette. Niemals ohne stetigen Antritt schalten. Einer besonderen Pflege bedarf die Kabelführung der Schaltung und Bremsen. Die Schaltschritte moderner Schaltungen sind indexiert und millimetergenau abgestimmt. Zudem sind schwergängige oder blockierte Bremsen für den Biker eine große Gefahrenquelle. Oberstes Ziel ist also die optimale Leichtgängigkeit aller Kabel in ihren Außenhüllen. Vermeiden Sie alles, was die Züge schwergängig machen könnte: Schmutz, Staub, Spritzwasser (Rost und Vereisung im Winter, starke Biegungen, Knicke oder Brüche der Außenhüllen.
Reinigung: Verwenden Sie niemals Hochdruckreiniger - sein harter Wasserstrahl und der extrem hohe Druck kann bei unsachgemäßer Anwendung Grundschmierung bei Lagern und Ketten, Dichtungen, Dekoration und selbst Pulverbeschichtung zerstören. Zudem würde Wasser in das Innenleben der Rahmens gelangen, was Korrosion und somit Verlust an Sicherheit zu Folge hätte. Zur Entfernung der groben Kruste tut`s auch ein Gartenschlauch mit herkömmlichen Strahl und Autowaschbürste. Achtung: Vermeiden Sie, daß ölhaltiges Abwasser in die Kanalisation oder ins Erdreich gelangt! Rahmen: Kontrollieren Sie nach der Reinigung die Oberflächen aller Bauteile auf Risse, Beulen und Lackabplatzer, vor allem nach einem Sturz. Zeigen Sie verdächtige Stellen einem Fachmann. Zur Vermeidung von Korrosion müssen Lackschäden z.B. blanke Stellen unverzüglich fachgerecht versiegelt werden. MAXX bietet hierfür einen eigenen Lackierservice ( "Frame Clinic") an. Full-Suspension: Kontrollieren Sie möglichst nach jeder Fahrt den spielfreien Sitz des Hinterbaus in der Schwingenlagerung und aller Schraubverbindungen des Dämpfungselements an beiden Rahmenteilen. Lagerspiel und lockere Verbindungen können schnell zu irreparablen Schäden in den Lagersitzen führen. Die Maschinenlager sind dauerhaft geschmiert und wartungsfrei. Hochdruckreiniger oder Lösungsmittel zerstören sie jedoch schnell! Achten Sie auf die mitgelieferte Bedienungs- u. Wartungsanleitung des Federelementherstellers. Stellen Sie das Feder - und Dämpfungsverhalten stets so ein, daß der Hinterbau weder durchschlägt noch zu hart gefahren wird. Beide Fehleinstellungen führen schnell zu irreparablen Schäden an Rahmen und Dämpfer, die durch die Gewährleistung nicht gedeckt sind. Gabel: Eine gestauchte oder verbogene Gabel darf niemals zurückgebogen werden. Federgabeln sind gemäß den mitgelieferte Bedienungs- u. Wartungsanleitung des Federgabelherstellers zu bedienen und warten und dürfen nur von den autorisierten Servicestellen repariert werden! Achten Sie auf die Schraubverbindungen: Überprüfen Sie den festen Sitz aller Schrauben und Bolzen unter Einhaltung des zulässigen Anzugsmomentes. (siehe Tabelle im Anhang ). Steuersatz: Gabel und Lenker müssen sich leicht drehen lassen, ohne jedoch Spiel zu haben. Ist beim Drehen der Lenkung ein Rasten spürbar, ist der Steuersatz wahrscheinlich verschlissen. Lenker und Vorbau: Der Vorbau muß fest auf dem Gabelschaftrohr geklemmt sein. Schauen Sie sich die Bereiche um die Schweißnähte und die Lenkerklemmung an. Matte Stellen könnten auf Risse hinweisen. Sattelstütze: Bei Fahrten im Winter und bei Regen sollte das Innere des Sitzrohres mit Sprühwachs vor Korrosion geschützt werden. Die Sattelstütze darf nur bis zur eingravierten Maximalmarkierung aus dem Sattelrohr herausragen! Pedale: Die Lagerung moderner Pedale muß nicht nachgeschmiert werden. Bei Montage der Pedale auf die Kurbel unbedingt auf die unterschiedlichen Markierungen der Gewinderichtungen achten: L= linkes Pedal ; R=rechtes Pedale (Sicht in Fahrtrichtung) Tretlager müssen sich leicht drehen lassen, dürfen jedoch kein Spiel haben. Feuchtigkeit zerstört das Tretlager Achtung bei Reinigung, Regen-oder Bachdurchfahrten oder Autobahnfahrten im Regen Bremsen: Bremskabel und Hüllen auf Beschädigungen oder Knicke kontrollieren. Die Bremsschuhe müssen in jeder Hebelstellung mittig auf der Felgenflanke anliegen. Bei zu hoher Einstellung wird der Reifen beschädigt, eine zu tiefe Positionierung läßt die Bremsschuhe in die Speichen geraten ! Abgenutzte Bremsschuhe rechtzeitig austauschen. Glasierte Bremsschuhe mit ca. 150 er Schmirgelleinen aufrauhen, die Felgenflanken mit Waschbenzin reinigen. Dabei Reifenkontakt vermeiden! Achten Sie auf die ggf. mitgelieferte Bedienungs- u. Wartungsanleitung des Bremsenherstellers, sollte Ihr Bike mit einer speziellen Bremsanlage ausgerüstet sein! Schaltung/Antrieb: Moderne Kettenschaltungen sind filigrane Feinwerke und müssen sorgfältig gepflegt und nachjustiert werden. Schaltwerk: Schützen Sie dieses empfindliche, für die Schaltung wichtigste Bauteil besonders vor Gewalteinwirkung. Legen Sie das Bike auf der Tour immer auf die schaltwerks-abgewandte Seite. Größere Gewalteinflüße haben oft ein Verbiegen oder gar Bruch des Schaltauges zur Folge. MAXX - Alurahmen haben zur Sicherheit ein auswechselbares, nachrüstbares Schaltauge. Ein Ersatzteil sollte bei keinem Urlaub fehlen. Feineinstellung: Lassen Sie sich ggf. vom Fachhändler zeigen, wie Sie notfalls selbst eine Feineinstellung Ihrer Schaltung während der Fahrt durchführen können. Überprüfen Sie die Funktion der Schaltung. Durch Drehen der Zuganschlagschrauben an den Schaltgriffen können Sie die Spannung des Schaltseils auch während der Fahrt beeinflussen. ( + = Entgegen dem Uhrzeigersinn. Oft genügt weniger als eine Umdrehung, um eine „rasselnde“ Schaltung wieder zu justieren! Laufräder: Die Nabenschnellspanner müssen durch die Schwenkbewegung des Exzenter-Spannhebels um 90°. fest verriegelt sein. Klappen Sie den Exzenter-Spannhebel so an Rahmen / Gabel an, dass ein versehentliches Öffnen ausgeschlossen ist. Versuchen Sie niemals, den Nabenschnellspanner durch Festdrehen der Vorspannmutter auf der gegenüberliegenden Seite des Exzenter-Spannhebels zu schließen. Die vorstehende Nase der Achsaufnahme hat eine wichtige Sicherheitsfunktion, vor allem bei Scheibenbremsen. Alle Speichen sollten dieselbe Spannung haben, lockere Speichen führen zu Seiten - und Höhenschlägen im Laufrad. Vor allem nach einer Kollision, z.B. mit einem Bordstein gilt: Felgen auf Rundlauf kontrollieren, indem sie bei drehendem Rad den Abstand zur Bremse beobachten. Zulässiges Spiel ist ca. 1 mm. Das Zentrieren von Laufrädern soll dem Fachmann überlassen werden. Die Felgenflanken (Bremsflächen) müssen stets sauber ( keine Schmiermittel! ), plan ( niemals konkav!) und frei von Rissen, Riefen oder Verformungen sein. Felgenstöße dürfen keinen spürbaren Übergang aufweisen. Wie die Bremsscheiben von Auto oder Motorrad unterliegen die Felgen Ihres Bikes einer natürlichen und bestimmungsgemäßen Abnützung und müssen ausgetauscht werden, wenn die angezeigte Verschleißgrenze erreicht ist. Reifen: Die Bereifung sollte stets innerhalb des zulässigen am Reifen angezeigten Luftdrucks gehalten werden: Minimum 2 bar, Maximum siehe Herstellerangabe an der Reifenflanke. Kontrollieren Sie stets, ob beide Ventile senkrecht stehen. Der Einsatz der Ventilmutter ist nicht empfehlenswert, da Ventilschrägstellungen nicht sofort erkannt werden. Niemals Montierpaste beim Reifenwechsel verwenden. Durch das „Wandern“ des Schlauches im Reifen beim Bremsen wirkt das Ventil im Felgenloch wie ein Anker und läßt an dieser Stelle den Schlauch zerreißen. Untersuchen Sie die Reifendecke auf Risse, Schnitte oder sonstige Beschädigungen durch die Bremse. Beschädigte Reifen müssen sofort ausgetauscht, die Ursachen (z.B. falsche Bremsbelagstellung ) behoben werden.
2. sicherheitsrelevante Bauteile
Das moderne Bike ist ein hochentwickeltes Sportgerät mit einem nach neuestem Stand der Technik ausbalancierten Gleichgewicht zwischen höchster Betriebssicherheit und anwenderfreundlichem Gewicht. Viele seiner Bestandteile sind dem Verschleiß ausgesetzt. Erfahrungen haben gezeigt, dass je nach Betriebsdauer und Betriebsintensität mit dem Auge nicht feststellbare Schwächungen und Beschädigungen auftreten können. Wir empfehlen daher einen regelmäßigen Begutachtung und ggf. Austausch folgender Teile durch einen Fachmann :
3. Drehmomenttabelle (Herstellervorgaben Shimano)
MAXX Bikes sind Spitze und wir möchten dies auch mit einer umfassenden und weit über den gesetzlichen Rahmen hinausgehenden Gewährleistung unter Beweis stellen. Im Einzelnen garantieren wir:
1. MAXX-Produkte
1. u. 2. Jahr ab Verkaufsdatum 100 % Vollgarantie 3. Jahr 15 % Eigenanteil 4. Jahr 25 % Eigenanteil 5. Jahr 35 % Eigenanteil 6. Jahr 45 % Eigenanteil 7. Jahr 55 % Eigenanteil 8. Jahr 65 % Eigenanteil 9. Jahr 75 % Eigenanteil 10. Jahr 85 % Eigenanteil
Die Gewährleistung umfasst Verarbeitungs - und Materialmängel an MAXX-Produkten, ausgewiesen und gekennzeichnet durch das MAXX-Logo im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Für sicherheitsrelevante Bauteile, benannt in der MAXX Gebrauchsanleitung unter Punkt 2, gelten die gesetzlichen Bestimmungen unter Berücksichtigung der jeweils empfohlenen maximalen Einsatzdauer. MAXX wird bei anerkannten Garantiefällen nach seiner Wahl die Ware gegen gleiche oder wertgleiche Produkte austauschen oder instand setzen. Mehrfache Nachbesserungen sind zulässig. Weitere Kosten wie z.B. Montage bzw. Frachtkosten werden nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen ersetzt. Die gesetzliche Vollgarantie im 1. und 2. Jahr ab Kaufdatum gilt nur für fabrikneue und unbenutzte Ware – bei Vorführprodukten gilt die Gewährleistungsfrist ab Lieferdatum an den Händler. Erweiterte Herstellergarantie ab dem 3. Jahr MAXX wird bei anerkannten Garantiefällen nach seiner Wahl die Ware gegen gleiche oder wertgleiche Produkte bzw. Nachfolgeprodukte austauschen oder instand setzen, wobei der Kunde den oben angegebenen Prozentsatz des jeweils aktuellen Verkaufspreises als seinen Eigenanteil selbst zu tragen hat. Die Garantieleistung umfasst keine Anbauteile wie z.B. Dämpfer und keine Nebenkosten wie z.B. Montage - bzw. Frachtkosten.
Die erweiterte Herstellergarantie gilt ab Lieferdatum an den Händler. Voraussetzung hierfür ist die regelmäßige und fachgerechter Pflege und Wartung durch einem ausgewiesenen Fachbetrieb, mind. 1 pro Jahr - Nachweis gegen Beleg. Die letzte Entscheidung, ob ein Garantieanspruch anerkannt wird, behält sich MAXX in jedem Falle vor.
2. Bauteile anderer Markenhersteller – z.B. Shimano, Sram, Magura, Manitou, Marzocchi, Rockshox, Mavic
Hier gilt grundsätzlich die gesetzliche Gewährleistungsfrist, ab Kaufdatum, belegt durch die Kaufquittung. Manche Hersteller bieten eine erweiterte Gewährleistungsfrist, die MAXX ohne Anerkennung einer Rechtspflicht an den Letztverbraucher weiterreicht. Garantieabwicklung dieser Bauteile erfolgt grundsätzlich - ohne Inanspruchnahme von MAXX – zwischen den MAXX Fachhändler und der zuständigen Servicestelle des jeweiligen Markenherstellers.
Von der Gewährleistung ausgenommen sind Mängel bzw. Schäden….
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